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Granatapfel, Mineralwasser und - lecker
Bitte einmal einschenken, Konsumgöttinnen ! ;-) Da habe ich mich
nicht lang bitten lassen. Schon gar nicht von den Konsumgöttinnen. Und natürlich deswegen: Ich liebe Granatapfel. Optisch.
click Kulinarisch.

<click>
Mehr über Granatapfel und seine Kerne und seine gesunde Wirkung hab ich vor einiger Zeit hier bereits beschrieben. Die fruchtig-säuerliche Süße der Granatapfelkerne passt aber vor allem geschmacklich nicht nur gut zu Schokolade und allerlei Arten von Schokoladendesserts oder Vanille-Speisen, sondern schmeckt auch als Saft oder Fruchtsauce so lecker, dass sie mit Mineralwasser kombiniert eine erfrischende Schorle ergibt.
Unumgänglich daher, mein sonst für mich unersetzliches Sanddornöl mal einzutauschen, um ein weiteres Granatapfel-Produkt wellnesstechnisch an Haut und Body zu lassen. Was mir auch leicht fiele, weil beide Pflegeserien aus dem selben bewährten Haus kommen - aber das ist ein anderes Produkt-Thema. Dazu zu gegebener Zeit in eigenem Post. Back to "Granatapfel Life":
Kein Frage also, dass ein erfrischend sprudelndes Getränk, das mit Granatapfel als Zutat lockt, mich nicht lang in Versuchung führen muss, bevor ich eben dieser für einen Geschmackstest erliegen würde. Mit netten Grüßen kam das Paket mit drei Flaschen (je 750 ml) heute an. Mit denen Rhönsprudel eben diese Schorle in Flaschen und in den Handel bringt.
RhönSprudel Life beschreibt das Getränk als erfrischenden Fruchtnektar mit dem wertvollen Mineralwasser aus dem Biosphärenreservat Rhön, reinem Saft aus sonnengereiften Äpfeln und Granatäpfeln sowie einer Extraportion Eisen.
Als essentielles Spurenelement werde Eisen für die Bildung der roten Blutkörperchen benötigt, die den Sauerstoff in die einzelnen Zellen des menschlichen Organismus transportierten. Damit trage Eisen wesentlich zum Erhalt der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bei.
Bereits ein Glas RhönSprudel Life (200 ml) decke 30% des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Eisen und Vitamin C. Ob das reicht, um dbmS mit seiner seit gestern mit fiebriger Erkältung pumperlg'sund zu machen ? Kaum, aber Vitamin C ist in solchen Fällen nicht verkehrt, viel trinken auch nicht und geschmacklich musste man dbmS nicht überzeugen. Die erste der Flaschen hatte ich im Nu an ihn verloren.
Und von den beiden weiteren hab ich dann lieber mal eine für das Wochenende beiseite gestellt: denn praktisch finde ich die Grösse der Flaschen und ihr Material - ideal vom Gewicht, Grösse , Menge und der Erfrischung für unterwegs bei der Fototour, die angesichts der Wetterprognose zum Ausflug lockt am Wochende.
Für meinen Geschmack hat das Getränk genau die richtige Mischung: Der Fruchtgeschmack wirkt natürlich, nicht zu intensiv und nicht zu süss, sondern fruchtig, erfrischend und durstlöschend. Für mich persönlich die vorzugswürdige Alternative zur sonst allüberall in Biergärten, Ausflugszielen und bei Festen, Sommerfesten, Grillfeiern und Ähnlichem präsenten Apfelsaftschorle. Passt aber auch gut in den Rucksack für unterwegs in der City, für die Fahrradtouren jetzt im Frühjahr bis in den Herbst, ebenso wie für Wanderungen, gleichermassen wie unterwegs im Auto oder Bahn, besonders auf längeren Fahrten, wie Business-Touren oder Urlaubsreise.
Fazit: 7 von 7 * meiner Produkttests. Wird sicher bei uns im Getränkesortiment bleiben. Test-Flasche Nr. 3 hat bereits Beine bekommen....irgendwo Richtung Zimmer dbmS. Ergänzen wir also am besten gleich mal den Wochenendeinkaufszettel.
*
*
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Weiterführende Infos:
© Copyright by Liz Collet: Bildquellen RFL hier und dort, sowie für Print hier und da für mehr Details.
Sandmuschelchen 24.04.2010, 14.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Food Art | Tags: Rhönsprudel, Test, Produkttest, Getränk, Life,
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins: Schmetterlinge

.. Pictureartist wollte von mir einen Schmetterling für
sehen. Endlich hab ich den ersten eingefangen. Mission possible ?
;-)
Sandmuschelchen 09.04.2010, 21.46 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Komplizen
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins:
Sandmuschelchen 09.04.2010, 15.18 | (1/2) Kommentare (RSS) | (1) TB | PL | einsortiert in: Komplizen | Tags: Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins,
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins: Wiederkehrendes
Mein Beitrag dazu ist :

Boomerang
Viel Spass.
Sandmuschelchen 25.03.2010, 09.02 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: | Tags: Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins,
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins: Versus
ein "Versus" von mir sehen. Nachdem ich erst mal grübelte und nachfragen musste, was sie damit wohl meine, hat sie mich ein bisserl schlauer gemacht, hier also nun mein Beitrag: Kontrovers, Gegensätzlich. Und irgendwie am Ende doch mit Gemeinsamkeit. My Circle of Life mit Warm und Kalt und doch ineinandergreifend. Wie Kreislauf. Wie Lebenslauf. Wie Herzblut und Wassertropfen, unverzichtbar für das Leben. Warm, wenn wir Glück, Liebe empfinden. Kälte, wenn wir an einem davon zweifeln. Und umso wärmer und glücklicher sind, wenn Wärme nach dem Zweifel, der Vernunft, ......unerwartet flutet. Life's Circle.
Ich hoffe, es gefällt Dir.
Sandmuschelchen 24.03.2010, 20.09 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Emotions | Tags: Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins,
eine Statue von mir sehen. Das war spontan leicht zu entscheiden und konnte nur diese

sein. Für das Shooting durfte sie an das Fenster der Cucina spazieren, sonst hütet sie meine Bibliothek an Ihrem Platz neben den Bänden von Elizabeth George und meiner bis auf nur 4 Bände vollständigen Sammlung der Bücher von Agatha Christie. Gerade neben letztere scheint die Statue sich besonders heimisch zu fühlen. Leicht zu erraten, warum: Christies ausgedehnte Reisen und Jahre an der Seite ihres 2. Ehemannes Max Mallowan zu Ausgrabungen. Und die Tatsache, dass meine kleine Statue vor rund 30 Jahren bei mir ankam. Mitbringsel aus Griechenland nach einer Dienstreise. Sie war in Gesellschaft zweier anderer Statuen, die anmutig und femininer Kleopatra glichen. Und an zwei andere Damen verschenkt wurden. Die eine kommentierte das mit den Worten an mich: "Die hübscheren sind nichts für Dich, die da passt besser zu Dir."
Manchmal liegt in Worten ganz unabhängig vom Ton anderer viel mehr Wahrheit, als diese wissen oder beabsichtigen. Diese Statue passte wirklich wohl am besten zu mir. Warum immer sie für mich ausgewählt war - HRE Anmut, Symbolik, Mimik, Pose, Haltung liebte ich von der ersten Sekunde. Aus mancherlei Gründen ;-)
Sandmuschelchen 18.03.2010, 12.18 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:
Frühlingsgefühle

Was für Gefühle hat eigentlich der Frühling? Keine. Denn wenn Frühlingsgefühle richtig lägen, läge draussen jetzt kein Schnee.
Ich mag Winter. Sehr sogar. Es gab Zeiten, da hätte der Winter gern 6 Monate bei mir dauern dürfen. Und ich plante einst ernsthaft allein deswegen nach Norwegen zu ziehen. Aber da war ich 17. Und hatte auch noch einen Berufsplan, bei dem das passte. Oder der zu meiner Wintervorliebe. Und rauhen Fjorden. Ich lernte sogar zwei Jahre Norwegisch. Und irgendwann werde ich es auch an einem Fjord sprechen. Oder in Oslo. Oder in Tromsø, Bergen, Stavanger, Ålesund oder Kristiansand. Kommt Zeit, kommt Norwegen. Bis dahin hab ich eh noch anderes zu erledigen. Nicht in Norwegen. Timeline und Fluglines machen erst mal noch andere Pläne.
Jetzt grade macht der Winter mich
trotzdem mürrisch. Nicht meinetwegen. Aber wenn am 16. in Frankfurt der Flieger
landet, würde ich mir wünschen, dass es grün und nicht weiss ist. Dort wie
hier. Als ich das so um Ende Februar Richtung Melbourne in Aussicht stellte, hatte ich irgendwie den besseren Draht
zu Petrus und nicht unbegründeten Anlass zu glauben, dass es schneefrei sein könnte.
Am 16. März. Da schien die Sonne, die Vogerl zwitscherten und ich hatte den
Frühjahrsputz hinter mir. Petrus zuckt nur mit den Schultern und kontert
lakonisch:
„Ich hab aus dem 29. Mai nicht den 16. März gemacht. Warte ab, was ich am 29. Mai dann zu bieten habe. Für Zugvogerl.“
Muss zähneknirschend zugeben, dass er recht hat. Nicht er hat den Terminplan umgeworfen.
Mir ist trotzdem JETZT nach Maiglöckerl – Schneeglöckerl
wären auch ok. Oder wenn wenigstens die Amaryllis ihre Nasenspitze zeigen würde. Sie treibt nur grüne Blätter. Auf die weissen zarten Blüten lässt sie mich warten. Heute kapp' ich die grünen Blätter. Geheimtrick vom Grossvater. Wir werden sehen, ob ich nicht Frühling zaubern kann. ;-)
Sie sehen, ich hab nichts gegen Weiss. ;-)
Sandmuschelchen 13.03.2010, 06.13 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedankenhupfer
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins:
Sandmuschelchen 12.03.2010, 23.04 | (5/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:
Frühling und andere Nebenwirkungen
Sandmuschelchen 06.03.2010, 04.04 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Bestrickendes
Super.......Constellation

Sandmuschelchen 05.03.2010, 09.28 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedankenhupfer
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins: Justizias Gesicht
gern von Fellbandes Pfotenblog und von Lucinda vom Bilderbogen etwas zum Thema "Wie siehst Du Justizia" sehen. Assoziativ, im übertragenen Sinne oder real - alles erlaubt. Mein Motiv dazu :

Der Lichthof des Justizpalastes und die Prachttreppen sind innen sehenswert, auch die schön gearbeiteten Flurtüren , die vom Innen- und Lichthof auf den Stockwerken zu den Fluren führen. In einem der grossen Sitzungssäle dort legte man die 2. Staatsprüfung, die alle bayerischen Referendare auch aus anderen Städten hier abzulegen hatten,ab.Und wenn die Zeit es zwischen Prozessterminen zulässt, ist es immer angenehm, in einer der wenig bekannten Gerichtsbibliotheken schlüpfen zu können, die sog. Ministerialbibliothek, die auch Anwälten zugänglich ist. Nach der Jusitzbibliothek des Rathauses für mich eine der schönsten alten Bibiotheken Münchens.Mehr zum JuPa und seiner Geschichte hier.
Und nun bin ich gespannt, welches "Gesicht" Justiz und/oder Justizia für Euch hat ;-)
Viel Spass.
Sandmuschelchen 04.03.2010, 11.53 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Komplizen
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins: höhere Wesen
"höhere Wesen" von mir sehen. Nun bin ich nicht sehr mit spirituellen Dingen en mode. Ich lege es daher mal so aus :

Und hoffe, das Engerl tut brave Schutzengerlarbeit für Kalle.
;-)
Sandmuschelchen 02.03.2010, 11.37 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Komplizen
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins: Verschlußsache
Entschieden hab ich mich für "No Access".

;-)
Eine Verschlußsache, die ich vor einiger Zeit mal am Tor zum Hamburger Stadtpark entdeckt hatte.
Sandmuschelchen 02.03.2010, 10.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Komplizen | Tags: Verschlußsache
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins: Lieblingstrinkgefäß

Die hat inzwischen einen unschönen Katschen am Mundrand und ist daher versetzt worden. Oder befördert. Keine meiner angeschlagenen Tassen wird entsorgt, sie sind so wunderbar praktisch als Köcher für Stifte, Kosmetikstifte, Kleingeld, das abends aus dem Portemonnaie wandert, als Vasen, für Murmeln und vieles anderes mehr. Als Teetasse ist aber diese hier zur Zeit für den Nachmittag mein Liebling. Ich habe sie von einem ganz besonders liebem Menschen geschenkt bekommen, der sich meine Vorliebe für alte Tassen mit dieser wunderschönen Form merkte. Und sie - wo hat er mir nicht verraten - irgendwo in Hamburg für mich gesucht und gefunden hat.

Sandmuschelchen 01.03.2010, 11.01 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Komplizen
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins: Kreatives von mir
Gut dass ich für ihn und für mich immer schon für reichlich Papier und Kritzelstifte daheim wie unterwegs sorgte. ;-)

Aufgabe erfüllt? ;-)
Sandmuschelchen 01.03.2010, 05.59 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Komplizen
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins: meinen Kirchturm
Aber keinen davon habe ich emotional adoptiert, um ihn als "meinen" zu bezeichnen. Ohnehin finde ich es schon bemerkenswert, wie schnell das Wort "Kirche" gleich zum Reizthema mutiert, ob in der aktuellen öffentlichen Diskussion um Käßmann oder die Haltung und Hemmung der katholischen Kirche nach den jüngsten Geschehnissen. Und wie schnell mit Vor-Urteilen und Schubladen-Sortieren bei der Hand ist, wenn man allein das Stichwort "Kirche" in den Mund, pardon: den Blog oder das Gezwitscher nimmt. Wenig kann so arg polarisieren. So scheint es auch zu sein, wenn man von "meinem" Kirchturm spricht - als bringe man damit nicht nur eine rein örtlich naheliegende Gebäudeart insThema, sondern auch gleich eine Wertung, Positionierung, die über die reine geographische Position hinausgeht. Ich warne also vor Fehlinterpretationen. ;-)
Ich könnte nun den der Kirche wählen, in der ich getauft bin. Die ich mag, weil sie so schlicht und auf das Minimale reduziert ist. Wie ich überhaupt zwar aus Interesse auch Barock- oder Rokkokokirchen besuche - aber romanische und gotische Kirchen lieber mag. Wenig Schnörkel. Vielleicht auch deshalb: Mein Grossvater hatte die Einstellung und prägte mich sicher bei unseren vielen Wegen durch Wald und Berge oder auch daheim in der Wohnkuchl wenn wir mitsammen sprachen, dass man keine Kirche (weder die Institution noch das Gebäude) brauche, wenn man mit seinem Herrgott was zu reden habe. Oder um gläubig zu sein - wenn man das sein wolle, was jeder mit sich selbst abzumachen und vor niemandem zu rechtfertigen habe. Und schon gar nicht gebe es eine richtige oder falsche Konfession. Am nächsten sei man dem Herrgott eh, wenn man in die Natur, in die Berge oder einfach in den Wald gehe. Und wenn man was mit sich oder dem Herrgott was zu klären habe. Als Kind habe ich Beispiele der Intoleranz von Katholiken gegenüber "den Lutherischen", den "Evangelischen" , den "Ketzern" erlebt und manche Geschichte der Generationen vor mir in unserer Familie wusste davon auch zu erzählen. Ketzerisch war man da schon, nur weil man einen andere Konfession hatte. Anders denken - denn das ist eine andere Konfession eben auch - war also schon ketzerisch? Nun - eine eigene Meinung haben, selber denken, SICH eine Meinung bilden, nicht die anderer einfach kopieren, ist m.E. nicht tadelnswert. Das kann auch Gold und Barock und Rokkoko nicht vergolden. Nicht mit Gold blenden. Sowenig wie Meinung käuflich ist. Mich hat daher noch nie Prunk und Pracht von Kirchen beeindruckt, die gleichzeitig nicht nur in der Historie andersdenkende oder andersgläubige unterdrückte und benachteiligte und ausgrenzte oder verfolgte sondern selbst noch in meiner Kindheit in Schulen und Kirchen und im Alltagsleben als schädlichen Einfluss ansah und sogar Klassen konfessionell trennte. Meinungsvielfalt statt Meinungsgleichmacherei, Meinungsfreiheit auch für Minderheitenmeinungen und deren Schutz - wenn das Ketzerei ist, nun denn. Dann gern. Dann adelt es, Ketzer zu sein bzw genannt zu werden. ;-)
Und als ich dann ausbildungs- und berufsbedingt auch das GG detaillierter zu er- und bearbeiten hatte, fand ich es äusserst wohltuend, dass und was und wie da unsere Verfassungsväter Grundrechte formuliert und gesichert haben. Und dass und wie auch das BVerfG diese dankenswerterweise stets anwednete und interpretierte. Auch und vor allem bei den sog. negativen Freiheitsrechten - sich NICHT äussern oder bekennen zu müssen. Ob zu allgemeinen Fragen, gesellschaftspolitischen, religiösen, politischen, auch gesundheitspolitischen. Das ist auch ein Teil der Grundrechte, der Privatsphäre, die man bei allen Bestrebungen, alles und jedes auf Chipkarten, Ausweisen und Gesundheitskarten speichern und angeblich SICHERn zu wollen, weil es "nützlich" sei, verfügbar mache, übersehen wird: Dass das ein Verlust eben dieser Freiheiten, Freiräume und Freiheitsrechte ist. Und den Menschen mehr als wirklich nützlich und nutzbringend, mehr als vorteilhaft, statt nachteilig verfügbar macht. Anderen Verfügungsmöglichkeiten einräumt. Die er nicht mehr selbst im Griff hat. Nicht mehr selbst entscheiden kann, was und wieviel er im Einzelfall verfügbar machen will oder wieder rückgängig machen. Auch unter dem Blickwinkel von Datenschutz und gläserner Verfügbarkeit des Menschen. Der immer mehr zum Objekt, anstatt zum autonomen Subjekt werden kann damit. Was für eine eigentümliche Entwicklung nachdem noch vor Jahren vor dem Bundesverfassungsgericht beim Volkszählungsurteil gegen eben jene und noch weitere Datenerfassung und Datenöffnung und Auswertung gefochten wurde. Nicht alles kann, muss und sollte man jederzeit offen verfügbar sein lassen...müssen. Das ist der Kern und der Wesensgehalt der sog. negativen Meinungs- oder Glaubensfreiheiten.
Evangelisch zu sein in katholisch geprägtem Umfeld. Als eines der ersten Mädels in München auf ein mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium zu gehen - das erste reine Mädelsgymnasium dieses Zweigs. Weil man lernen will, was man wissen will. Einfach nur weil man Spass daran hat. Anders sein ist nichts anderes als SEIN. Wie man ist. Wie man denkt. Anders sein standhalten - ist EIN wichtiger Schritt zu werden was man ist. Wie ein kluger Mensch mal sagte ist das eben das Schwierigste für die meisten Menschen. Die viel zu sehr werden wollen, was andere sind. Oder erreicht haben. Status. Position. Vermögen. Und sich für diese keine eigene Meinung bilden, sondern sie in den Wind nach der Fahne anderer hängen. Und sich damit auch keine eigene leisten. Leisten könne, wenn sie nur die Meinungslemminge anderer sind. Egal ob deren Ansichten richtig oder fair oder gerecht oder hilfreich oder überzeugend sind.
Äusserliche Schlichtheit erleichtert auch bei Kirchen die Konzentration auf das Wesentliche.
„Allen ist das Denken erlaubt – viele ersparen es sich.“ [Curt Goetz]
„Wohin Du Deine Aufmerksamkeit richtest, dahin geht auch Deine Lebenskraft –
Es gibt genug WIRKLICH Lohnendes." (Lizchen werimmerdasist ;-))
Um Toleranz zu leben, braucht es manchmal unverstellten Blick. Unverschnörkelte Kirchen,.... oder schlicht Raum.. Und wie man ihn mit Worten und Werten füllt, die zu leben und nicht zu kaufen sind.
Meine Taufkirche ist ein solch ganz schlichter Raum. Eine schlichte Holzkanzel und ein dreiteiliges Glasmosaikfenster sind die einzigen auffälligen Elemente und Schmuck vis-à-vis den moosgrünen Kirchenholzbänken, Pforte und Orgelempore.





Ich könnte auch den Kirchturm wählen, in dessen Kirche ich meine erste Rede vor einigen hundert Menschen hielt. Mit 14 anlässlich meiner Konfirmation, bei welcher mich am Vorabend kurzfristig der Pfarrer anrief und mich bat, das Evangelium in der proppenvollen Kirche vorzutragen, das er ausgesucht hatte. Eine Bitte, die ich zum Schrecken meiner Familie völlig ruhig annahm, die selbst um nix in der Welt allein vor hunderten Menschen der gefüllten Kirche ein Wort herauszubringen glaubten. In Anbetracht meiner späteren Berufstätigkeit ist das rückblickend in mehrfacher Hinsicht fast symbolisch - vor Herausforderungen sowenig zu kneifen, wie vor der Überwindung, egal vor wievielen Menschen etwas auszusprechen, von dem man weiss, dass man vielleicht allein mit seiner Meinung sein wird. Und buchstäblich dazu zu stehen. Allein, vis-à-vis der anderen. (Nicht die schlechteste erste Übung für eine §§Schubbserin, egal ob für Gerichtssaal oder Vortragspflichten bei auch kontroversen Themen). Aber das ahnte ich natürlich da noch nicht. Höchstens mein Pfarrer Schneider (links hinten)

- der wie manche Lehrer wusste und selbst zur Silberkonfirmation augenzwinkernd in

Erinnerung rief, dass ich gelegentlich durch meine gegen den mainstream und die Meinung der Masse durchbrechende Fragen oder Meinung auffiel.

Oder ich könnte die Kirche wählen, die ich mir aussuchte und in welcher ich "vor ein paar Jahren" geheiratet hatte.
Jede davon mag ich nach wie vor. Wie auch manche Kirchen, die entlang meines Weges durch die Jahre begleiteten. Im Gegensatz zu den drei bereits genannten Kirchen habe ich bei den weiteren eigentlich nie danach unterschieden, ob sie meiner Konfession entsprachen. Sondern danach, wie ich mich darin fühlte. Und wie deren Glockengeläut klingt. So war ich während meines Studiums in Regensburg auch gelegentlich gern auf einem Sprung in den Dom, auf den ich von meinem ersten Studentenzimmer auf der Donauinsel uneingeschränkten Blick hatte. Ich lieb[t]e den Dom zu jeder Jahreszeit und von jedem Blickpunkt aus Regensburg und von rund um Regensburg aus und den Genuss jeden Geläutes des Domes und der anderen Kirchen.
MEINE Kirchen und deren Türme habe ich immer nach Bauchgefühl ausgesucht. Und adoptiert. Das galt dann für die Kapellen der Einrichtungen, die ich mir aussuchte, wenn es um Lebensmomente oder Lebensphasen mit dbmS ging. Wie die Entbindungsklinik St Hedwig in Regensburg, den Kindergarten St Rita und die Schule, die ich für dbmS ausgesucht hatte - und für die ich mich entschied, nachdem ich dort hin gegangen bin - und beim Eintreten und Umsehen in diesen Häusern jeweils sofort wusste "Hier ist es richtig." Und das galt auch für die Einrichtungen ebenso wie für die dazu gehörenden Kapellen - von Anfang der Grundschule bis zum Ende der Zeit mit dem Abi dbmS im vergangenen Jahr dort, in denen er auf eigenen Wunsch auch eben in der dortigen Kapelle seine eigene Konfirmation wünschte.
Ähnlich bei der kleinen Kirche und ihrem Turm an meinem See im Blauen Land. Oder eine der Kirchen auf meinern Lieblingsinseln, die mir sofort im Herz eingewachsen sind, wie u.a. diese hier. Auch am Ammersee gibt es eine romanisch anmutende Kirche mit Säulen, die ich seit dem ersten Betreten unglaublich schön und faszinierend wohltuend empfand: das ist die Winterkirche St. Stephan mit ihrer wunderschönen Atmosphäre in der uralten Klosterstallung durch die Fensterfront der grossen bis zum Boden reichenden Bogenfenstern, die den Blick nach draussen und eine meditativ leise und angenehme Lichtstimmung nach drinnen schenken. Eine Kirche, die von den meisten Menschen übersehen wird, wenn sie das barocküberladene Sakralschmuckstückerl Marienmünster dort besuchen.
Aber es gibt bei allen erwähnten Kirchen und Kirchtürmen, zu denen mich viel verband und verbindet, eine Kirche und deren Kirchturm, die sich aber durch alles wie eine Spur zieht und gleichbleibend immer parallel zu allen anderen Kirchtürmen auf dem Weg da war und ist und eine special Bedeutung hat, fest verwurzelt bei mir, wie ihr Turm auf dem Bergl, auf dem er steht. Und das ist "mein Alter Peter". Er ist auch überhaupt mein Lieblingsturm in meiner Stadt. Die Pfarrkirche St Peter am Petersbergerl ist die älteste Pfarrkirche in München. Und bereits hundert Jahre vor der eigentlichen Gründung Münchens durch Heinrich den Löwen im Jahre 1158 bestand nachweislich die erste Peterskirche auf dem Petersbergl, dem höchsten Punkt der Altstadt. Sie hat standgehalten durch Zeit und Wandel. Herausragend und aufrecht auch gegen Brand und Blitzeinschläge. Ist wunderbar unprätentiös und ohne allzu überladenden Schmuck. Innen wie aussen. Ihr Lied, die Melodie, die seit Kindesbeinen auch mit Radio und BR verbunden ist, liebe ich unvermindert. Leider findet man keine wirklich schöne Langversion zum Verlinken, nur die Version hier, die seit den 80er Jahren lief. Es ging am 13. Januar 1948 als Pausenzeichen des Bayerischen Rundfunks auf Sendung, allerdings ohne die letzte Silbe -ter beim "Peter", nur die ersten Takte des Liedes "Solang der alte Peter", um an die Zerstörung der Kirche zu erinnern. Erst ab 28. Oktober 1951 und dem vollständigen Aufbau der Münchner Peterskirche sendet der BR das Pausenzeichen mit der vollständigen Erkennungsmelodie "Solang der alte Peter".
Als Kind bin ich manches Mal, wenn ich in München allzu arg "Heimweh" nach den Bergen oder meinem Geburtsort und den dortigen Ferien bei meinen Grosseltern hatte, die 306 Stufen auf 91 m Höhe des Turms in Schulfreistunden hinaufgestiegen - um mir von dort oben bei rund 100 km Fernsicht weit über die Stadt hinaus den Wind um die Nase gehen zu lassen und klaren Kopf zu bekommen. Das bekommt man dort zwangsläufig, denn Wind hat's dort fast an allen Tagen des Jahres tüchtig. Und vielleicht liegt's auch an den 306 Stufen rauf und 306 wieder runter, dass man sich danach gleich immer eh a bisserl leichter fühlt ;-))) Der Kopf frei, wenn man frei und auch im stürmischen Wind da oben den Überblick hat, wieder gewinnt, wieder reüssiert. Ein bisserl wie ein Weg auf den Berg. Mit ähnlich freiem, Freiheit und gedankliche Freiheit spürbar machenden Blick rundum.
[ Tip: Wem das ned g'langt, der kann nur wenige Meter entfernt auch noch auf den einen der beiden Türme der Liebfrauenkirche, unseren Münchner Dom steigen. ].

Für mich hat sie (click) zudem das schönste Glockengeläut in München überhaupt.

Sandmuschelchen 28.02.2010, 16.59 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Komplizen
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins: aufbewahrte Karte
Die Wahl fiele für das Projekt fast schwer - und daher fiel sie auf die älteste und erste Karte, die ich besitze. Die zu meinem ersten Geburtstag. Sie stammt von meinen Grosseltern mütterlicherseits.

Voilà.
Mission erfüllt?
Sandmuschelchen 28.02.2010, 15.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins: Grünes u/o Rundes
Und sogar im Kräutergarterl wird es schon wieder bunt getrieben, kaum dass das erste Grün spriesst.
Voilà.

Hab ich die Aufgabe gemeistert ?
;-)
Sandmuschelchen 28.02.2010, 12.00 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Komplizen
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins: Was Schiefes

Volià - Kürbiscreme und Kürbis-Cappuccino in wirklich schiefen Gläsern
<click>
in Begleitung von Estragon, Basilikum, Kartoffelchipsblättchen und Bacon on Vollkorn-Snack.
Sandmuschelchen 27.02.2010, 17.17 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Komplizen | Tags: Schiefes
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins: Spielesammlung

meine Spielesammlung sehen. Die krieg ich aber nicht mal mit Weitwinkel ins Blickfeld.;-)
ich hab daher mal meine Experten gefragt, ob sie nicht eine kleine repräsentative Auswahl treffen könnten. Hier ist die Antwort:

click
Voilà
Sandmuschelchen 21.02.2010, 11.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Komplizen
Zum heutigen Beitrag über Granatäpfel click da
und zur Postkarte click hier
*
© Copyright by Liz Collet
Sandmuschelchen 09.02.2010, 17.43 | (6/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:
Montagsrezepte
Fruchtiger Milchreis
Risotto ist modern und beliebt. Und allerlei andere Reissorten wie die und jene und auch diese ebenfalls in ihrer Vielfalt.
Milchreis auch – wenn der kleine Hunger kommt. Obwohl es mich ja (click hier zum Weiterlesen)*
Sandmuschelchen 08.02.2010, 05.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Food Art | Tags: Montagsrezepte, EinEuroGericht, 1EuroRezept,
Ich zeig Dir meins, zeig Du mir Deins: Wintersonne
gern ein Wintersonnen-Motiv bekommen.

Sandmuschelchen 07.02.2010, 17.04 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Komplizen
Heute in der ARD 20:15 Uhr

Aufnahmen vom Set an meinem “Arbeitsplatz”
am JUPA (Justizpalast) am Stachus in München
Mehr dazu hier
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© Copyright by Liz Collet
Sandmuschelchen 06.02.2010, 13.03 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Münchner [Ge]S[ch]ichten | Tags: Movie & TV, Photography , ARD, Fernsehen, Ingo Naujoks, Jutta Speidel, München, Medien, Michael Rol,














