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Ausgewählter Beitrag
Das perfekte Verbrechen
Würde man es in der Sprache der Kreditkarten-Branche ausdrücken, müsste ich vermutlich sagen, der beste meiner Söhne sei quasi ein Vielflieger mit Gold- oder Platin-Status. Denn er pflegt schon seit geraumer Zeit eine rege Kinofrequenzzahl, vor allem mit seinem Freund Kev. Die Filmfavoriten der beiden für den Kinobesuch stimmen selten mit meinen Wunschfilmen überein. Dagegen teilen der beste meiner Söhne und ich zusätzlich auch eine Vorliebe für Thriller und Krimis, die wir dann zuhause zu zweit in "seinem privaten Kino" sprich: in seinem heiligen Reich, seinem Zimmer genüsslich gemütlich auf DVD aus seiner Sammlung ansehen und unter die krimigenüsslich gespannte Haut gehen lassen. Seit einiger Zeit habe ich da eine Quelle aufgetan, bei der ich für kleines Geld die DVDs entleihe, per Post erhalte und im Tausch gegen die nächste höchst unkompliziert zurücksenden kann und sodann die nächste gewünschte erwarte. Dolles Prinzip, aber dazu und zu dem Ausleihportal demnächst dann mal mehr. Unter den ersten dabei eingetroffenen DVDs war der Film "Das perfekte Verbrechen" mit Anthony Hopkins, den man u.a. auch hier
bekommen kann. Ein genial und spannend gemachter Kriminalfall, bei dem
die Besetzung mit Anthony Hopkins (in der Rolle des Ted Crawford, einem Experten für Flugzeugbau, der seine Frau nach deren Seitensprung niederschiesst) den TOP-Faktor in den Dialogen und dem Spiel mit dem lange allzu selbstgefällig und selbst-gewissen, statt gewissenhaftem Staatsanwalt Willy Beachum bildet. Ein Film, bei welchem von einem scheinbar klaren Fall der Täterschaft des versuchten Mordes der ins Koma gefallenen Ehefrau und vorliegendem Geständnis step by step wie in einem minutiös geplanten Spiel mit den Glasperlen eine sich an die andere zu reihen scheint. Ein Fall, bei welchem dem Täter ein perfektes Verbrechen gelungen scheint. Ob die geniale Beweis- und Indizienkette aber am Ende sich als Entfesselungsschlinge aus dem Tatvorwurf für ihn erweisen wird, wie geplant und damit zur Schlinge gegen die Ermittlungsbeamten und den Staatsanwalt ? Das MUSS man sich selbst ansehen, denn der Film ist excellent und ununterbrochen spannend gemacht mit zusätzlich interessantem Bonusmaterial vor allem bei den alternativ gedrehten beiden Versionen für die Schlußszenen und die Auflösung - die mE zu recht hinter der im Film gewählte Endfassung zurückblieben. TOP auch die schauspielerische Mimik, die gelegentlich zwar ein wenig an die in der Rolle des Hannibal Lector erinnert, aber in ihren Spielarten des bösen, des grausamen und auch kaltblütig und unbarmherzigen darüber hinaus geht, weil der Täter so bis ins Kleinste hinaus einen Plan hat und auch ohne erkennbares Zögern, Irritiertsein, so selbstsicher und kalkuliert vorgeht und fortfährt, als könnte nichts und abernichts ihn erschüttern oder gar aufhalten. Ob ihm das gelingt ? Ansehen !!!
Bewertung: 5 von 5 *
Bewertung: 5 von 5 *
Sandmuschelchen 19.02.2009, 10.54
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