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Ausgewählter Beitrag
Dunkel werd's, Zeit werd's auch

*
Lichterketten am See
*
Wenn die Lichter entlang des Sees zu glitzern beginnen in
der immer tiefer herabsinkenden Dämmerung, dann freut man sich, heimzukommen und auf einen warmen behaglichen Ofen oder einen schönen Platz am offenen Feuer. Nichts Schöneres gibt es dann, höchstens noch eine Kanne warmen Tees oder ein Becher von meinem Weihnachtspunsch, den es allerdings wirklich nur an den Weihnachtstagen und an Sylvester und Neujahr gibt.
In den Tagen im November und in der Adventszeit liebt der beste meiner Söhne, wenn ich ihm seinen Spezial-Kakao mache, der mit dem Kaba und Co nix gemeinsam hat. Oder einen der Früchtetees, die ich dann aufgiesse.
Und ich selbst iebe meinen schwarzen Tee mit einem Schuss frisch gepresster Zitrone oder dann und wann einmal in den sehr kalten Schneetagen im Advent am Wochenende mal einen Apfelpunsch oder Apfelglühwein, wenn Besuch da ist, dann wird auch mal "Lizchen's Eiergrog Speciale" serviert.
Aber am liebsten ist mir dann doch der Tee, weil er wach und nicht müde macht und es sich dann immer noch leichter lesen oder etwas arbeiten lässt....
Wie z.B. in dieser Woche die Zusammenstellung von rund 200 Rezepten aus der Backstuuv. Die meisten neu und selbst erdacht. Klar, die Zutaten hab ich dann noch im Kopf oder nach der ersten Erprobung des Rezeptes notiert. Wenn Rezepte aber veröffentlicht werden, heisst es, sie so aufzuschreiben, dass einer sie lesen und nachbacken kann, selbst wenn er mir nicht dabei zusehen kann. Keine Fragen mehr stellen kann. KKP also - kurz, knapp, präzise, aber doch so erklärt, dass man sich am Rezept entlanghangeln kann.
Spass macht's - aber Zeit kostet's und manchmal kommt doch der eine oder andere Tip einem dann beim Schreiben in den Sinn. Wenn einer zB allergisch gegen Nüsse ist, wie er sie ersetzen kann und ob dann andere Zutaten auch zu ändern sind. Oder eine andere Deko. Oder ob es auch in anderer Backform geht und wie dann Backofentemperatur oder Backdauer sich ändern, usw.
Und dann kommt auch die Illustration mit den Fotoarbeiten immer noch dazu. Auswahl des geeigneten Bildes dazu oder auch zusätzlicher Bilder, auf denen auch mal ein oder mehrere Arbeitsschritte gezeigt werden.
Klar, der Arbeitstag fängt eh früh bei mir an. Das ist halt so bei mir, aus verschiedenen Gründen. Zur zeit werde ich aber wieder mal viel zu früh wach.... und jeden Tag früher. Schlafpegel mal wieder nicht ganz im Lot. Das braucht dann oft tagsüber oder nachmittags Pause.
Wenn's dann allmählich wieder abends dämmert, ist noch mal 1 oder 2 Stunden Arbeit möglich. Und mit der Dämmerung stellt sich automatisch eine Stimmung ein, die gut zu dem passt, was man mit Backen und Backofen und Backstuuv gedanklich verbindet. Und in Gedanken "backt" man 's dann beim Aufschreiben noch mal. Aromen und Gewürze kommen in den Sinn, die man auch einmal bei diesem oder jenem Rezept beim nächsten Mal ausprobieren könnte. Und neue Ideen. Schön, wenn's dann kachelofenkuschelig ist. Kanne heisser Tee und noch ein paar Teelichter angefeuert. G'miatlich ist's dann. Ach überhaupt ist diese Zeit mit den Kerzen und den Lichtern, die schon in Fenstern hier und da hängen und funkeln und heimelig ausstrahlen in der Dunkelheit eine Besondere. Und man muggelt sich nicht ungern abends ein. U d nach ein paar Arzttermintagen der letzten beiden Wochen und einigen gesundheitlichen neuen Hürden bin ich ned bös, mal einen Tag nicht raus zu müssen. Gekocht wird aus dem Vorratschrank. Nudel- oder Gemüsesuppen sind leicht und wärmen ebenfalls wohltuend.
Und gebacken aus dem Obstkorb und dem Schrank. So gab's am Wochenende statt Kuchenbacken mal wieder Apfelkiachla. Gelobt mit den scheinbar trocken wirkenden Worten des besten der Söhne anschliessend: "Die kannst ruhig wieder machen...."
Das macht es leichter, das Pensum an Arbeit vom Tisch zu kriegen, trotz gesundheitlichem handicap, das immer wieder Pausen abfordert und nur begrenzt Arbeit ermöglicht. Aber watt utt datt mutt. Und watt wech is, is vom Tisch. Dat war mir immer schon lieber. Und Liegenbleibendes iegt mir nicht nur am Schreibtisch im Weg, sondern auch gern im Magen. Und auf den schlägt derzeit schon genug. Ich fand es immer schon mühseliger zu lernen, mal nichts tun zu können oder zu dürfen, als zu viel zu tun.
Morgen sind dann noch ein paar Fotoserien nötig... da muss dann auch schon mal in die Kiste mit den Weihnachtsdekos gegriffen werden. Gute Gelegenheit, mal zu sehen, ob das eine oder andere ersetzt oder ergänzt werden muss. Bissl Schwund ist ja immer. Und die Glaskugeln für den Baum müssen gewiss fotofein geputzt werden. Na denn man tou... ;-)
In den Tagen im November und in der Adventszeit liebt der beste meiner Söhne, wenn ich ihm seinen Spezial-Kakao mache, der mit dem Kaba und Co nix gemeinsam hat. Oder einen der Früchtetees, die ich dann aufgiesse.
Und ich selbst iebe meinen schwarzen Tee mit einem Schuss frisch gepresster Zitrone oder dann und wann einmal in den sehr kalten Schneetagen im Advent am Wochenende mal einen Apfelpunsch oder Apfelglühwein, wenn Besuch da ist, dann wird auch mal "Lizchen's Eiergrog Speciale" serviert.
Aber am liebsten ist mir dann doch der Tee, weil er wach und nicht müde macht und es sich dann immer noch leichter lesen oder etwas arbeiten lässt....
Wie z.B. in dieser Woche die Zusammenstellung von rund 200 Rezepten aus der Backstuuv. Die meisten neu und selbst erdacht. Klar, die Zutaten hab ich dann noch im Kopf oder nach der ersten Erprobung des Rezeptes notiert. Wenn Rezepte aber veröffentlicht werden, heisst es, sie so aufzuschreiben, dass einer sie lesen und nachbacken kann, selbst wenn er mir nicht dabei zusehen kann. Keine Fragen mehr stellen kann. KKP also - kurz, knapp, präzise, aber doch so erklärt, dass man sich am Rezept entlanghangeln kann.
Spass macht's - aber Zeit kostet's und manchmal kommt doch der eine oder andere Tip einem dann beim Schreiben in den Sinn. Wenn einer zB allergisch gegen Nüsse ist, wie er sie ersetzen kann und ob dann andere Zutaten auch zu ändern sind. Oder eine andere Deko. Oder ob es auch in anderer Backform geht und wie dann Backofentemperatur oder Backdauer sich ändern, usw.
Und dann kommt auch die Illustration mit den Fotoarbeiten immer noch dazu. Auswahl des geeigneten Bildes dazu oder auch zusätzlicher Bilder, auf denen auch mal ein oder mehrere Arbeitsschritte gezeigt werden.
Klar, der Arbeitstag fängt eh früh bei mir an. Das ist halt so bei mir, aus verschiedenen Gründen. Zur zeit werde ich aber wieder mal viel zu früh wach.... und jeden Tag früher. Schlafpegel mal wieder nicht ganz im Lot. Das braucht dann oft tagsüber oder nachmittags Pause.
Wenn's dann allmählich wieder abends dämmert, ist noch mal 1 oder 2 Stunden Arbeit möglich. Und mit der Dämmerung stellt sich automatisch eine Stimmung ein, die gut zu dem passt, was man mit Backen und Backofen und Backstuuv gedanklich verbindet. Und in Gedanken "backt" man 's dann beim Aufschreiben noch mal. Aromen und Gewürze kommen in den Sinn, die man auch einmal bei diesem oder jenem Rezept beim nächsten Mal ausprobieren könnte. Und neue Ideen. Schön, wenn's dann kachelofenkuschelig ist. Kanne heisser Tee und noch ein paar Teelichter angefeuert. G'miatlich ist's dann. Ach überhaupt ist diese Zeit mit den Kerzen und den Lichtern, die schon in Fenstern hier und da hängen und funkeln und heimelig ausstrahlen in der Dunkelheit eine Besondere. Und man muggelt sich nicht ungern abends ein. U d nach ein paar Arzttermintagen der letzten beiden Wochen und einigen gesundheitlichen neuen Hürden bin ich ned bös, mal einen Tag nicht raus zu müssen. Gekocht wird aus dem Vorratschrank. Nudel- oder Gemüsesuppen sind leicht und wärmen ebenfalls wohltuend.
Und gebacken aus dem Obstkorb und dem Schrank. So gab's am Wochenende statt Kuchenbacken mal wieder Apfelkiachla. Gelobt mit den scheinbar trocken wirkenden Worten des besten der Söhne anschliessend: "Die kannst ruhig wieder machen...."
Das macht es leichter, das Pensum an Arbeit vom Tisch zu kriegen, trotz gesundheitlichem handicap, das immer wieder Pausen abfordert und nur begrenzt Arbeit ermöglicht. Aber watt utt datt mutt. Und watt wech is, is vom Tisch. Dat war mir immer schon lieber. Und Liegenbleibendes iegt mir nicht nur am Schreibtisch im Weg, sondern auch gern im Magen. Und auf den schlägt derzeit schon genug. Ich fand es immer schon mühseliger zu lernen, mal nichts tun zu können oder zu dürfen, als zu viel zu tun.
Morgen sind dann noch ein paar Fotoserien nötig... da muss dann auch schon mal in die Kiste mit den Weihnachtsdekos gegriffen werden. Gute Gelegenheit, mal zu sehen, ob das eine oder andere ersetzt oder ergänzt werden muss. Bissl Schwund ist ja immer. Und die Glaskugeln für den Baum müssen gewiss fotofein geputzt werden. Na denn man tou... ;-)
Sandmuschelchen 24.11.2008, 17.05
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