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Ausgewählter Beitrag
DVD-Tip: Paris, je t'aime
Seit einiger Zeit geniesse ich regelmässig den Service des DVD Verleih Love-Film (Näheres dazu auch links im Menü). Je nach Tarif kann man sich eine bis mehrere DVDs pro Monat leihen, erhält sie praktisch im Postversand und kann sie im selben, bereits mit Rücksendeadresse vorbereiteten und frankierten Umschlag zurücksenden und erhält dann die nächste oder die nächsten jeweils 2 Filme. Das System ist so simpel, preisgünstig und unkompliziert organisiert , dass ich nur zu gern seither jede Woche davon Gebrauch mache.
Schon während der Woche herrscht immer eine leichte Vorfreude auf das Wochenende und auf den nächsten eintreffenden Film. Eine Vorfreude-Stimmung wie auf einen netten Kinobesuch. Welcher und welcher Film das ist,hängt nicht nur von der Wunschliste ab, die man hierzu online im
eigenen Kundenkonto anlegt, sondern auch von der jeweiligen
Verfügbarkeit der Filme auf der Liste. Ist der Film auf TOP 1 der
eigenen Liste nicht verfügbar, so erhält man den oder einen der
nachfolgenden Filme. Es mag gewöhnungsbedürftig sein, nicht genau zu
wissen, welcher der nächsten Filme auf der eigenen Liste als nächster
eintreffen wird. Aber es hat auch eine charmante Note von
Überraschungseffekt, wie ein Geschenk, das man auspackt und sich darauf
einlässt, einfach das zu geniessen, was man ja ohnehin sehen will. Dass
die Reihenfolge dabei nicht so vorhersehbar ist, empfinde ich
persönlich als sekundär.
Aktuell bietet der DVD Verleih Love-Film an, den Service kostenlos 30 Tage zu nutzen - ich kann es nur empfehlen, das Angebot zu nutzen - bei über 25000 Filmen unterschiedlicher Genres zur Auswahl kommt kein Geschmack zu kurz.Nach dem kostenlosen Probeabo bin ich gern dabei geblieben, mittlerweile ist der "Kinoabend" für uns am Wochenende Genuss pur. Da ich freitags meine TV-Krimiabende geniesse, ist es üblicherweise der Samstag, an dem dann "das Kino" stattfindet. Man freut sich, wenn die Post angekommen ist schon auf den Film darin und darauf, dass die Arbeitswoche zu Ende geht , auf den Zeitpunkt in der Woche, wenn alles Störende erledigt ist, Schul- wie Arbeitswoche und auch die Haushaltswoche. Ich geniesse den Samstagmorgen dann mit dem Einkauf auf dem Markt, Leckeres einzukaufen und vorzubereiten und uns dann auf den Abend mit der DVD zu freuen. Als würde man sich zum Kinobesuch outdoor verabredet haben, trifft man sich wirklich wieder gemeinsam vor dem "Bildschirm", ganz Familie oder paarweise sitzen wir dann gemeinsam in der gemütlichen Ecke, um uns - völlig werbefrei und ungestört - Kino pur ins Zuhause zu holen: die DVD entweder im Zimmer des besten meiner Söhne oder bei mir auf dem PC, italienisches Brot, Oliven, ein Glas Rotwein und dann auf dem Sofa eingemuggelt. Klar, der beste der Söhne geht ebenso gern mit Freunden ins Kino und ich auch. Aber warum nicht das eine mal so und den Kinogenuss daheim ebenso? Und für den Geschmack, der bei jedem von uns auf seine Kosten kommen soll, hat jeder seine eigene Wunschliste parallel und die Filme werden abwechselnd von der jeweiligen Liste geordert. Diese Abende sind weder mit dem Kinobesuch outdoor noch mit dem gemeinsamen TV-Abend zu vergleichen - jene sind weniger ungestört und weniger "gemeinsam": Beim TV, weil jeder immer mal hier oder da zwischendrin in der Wohnung unterwegs ist, wegen der Werbepausen etc. Beim Kino outdoor, weil man da - gewollt - auch mehr Aufmerksamkeit auf das Drumherum und das danach und mit den Freunden richtet. Abwechslung der Alternativen macht damit den Reiz. Die Ausleihzeit ist nicht vorgeschrieben, der nächste Film wird abgeschickt, wenn man den letzten zurückgesandt hat.
Einer der Filme, die wir uns dabei u.a. jüngst nach "Das perfekte Verbrechen" , "Michael Clayton", "Prestige- Die Meister der Magie" und einigen anderen Thrillern angesehen haben ist nun "Paris je t'aime" - 18 Kurzfilme von 23 Regisseuren - Olivier Assayas, Frédéric Auburtin & Gérard Depardieu, Christoffer Boe, Gurinder Chadha, Sylvain Chomet, Joel & Ethan Coen, Isabel Coixet, Wes Craven, Alfonso Cuaron, Christopher Doyle, Richard LaGravenese, Raphaël Nadjari, Vincenzo Natali, Alexander Payne, Bruno Podalydès, Walter Salles & Daniela Thomas, Oliver Schmitz, Nobuhiro Suwa, Tom Tykwer und Gus Van Sant - und alle spielen in einer Stadt: Paris. Das ist der Rahmen des Episodenfilmes "Paris je t'aime".
Zum Ensemble der Darsteller zählen u.a. Juliette Binoche, Willem Dafoe, Bob Hoskins, Nick Nolte, Natalie Portman, Isabella Rossellini, Elijah Wood, Gérard Depardieu und Marianne Faithfull. Man kann ihn nicht nur leihen, sondern auch hier bekommen:
Aktuell bietet der DVD Verleih Love-Film an, den Service kostenlos 30 Tage zu nutzen - ich kann es nur empfehlen, das Angebot zu nutzen - bei über 25000 Filmen unterschiedlicher Genres zur Auswahl kommt kein Geschmack zu kurz.Nach dem kostenlosen Probeabo bin ich gern dabei geblieben, mittlerweile ist der "Kinoabend" für uns am Wochenende Genuss pur. Da ich freitags meine TV-Krimiabende geniesse, ist es üblicherweise der Samstag, an dem dann "das Kino" stattfindet. Man freut sich, wenn die Post angekommen ist schon auf den Film darin und darauf, dass die Arbeitswoche zu Ende geht , auf den Zeitpunkt in der Woche, wenn alles Störende erledigt ist, Schul- wie Arbeitswoche und auch die Haushaltswoche. Ich geniesse den Samstagmorgen dann mit dem Einkauf auf dem Markt, Leckeres einzukaufen und vorzubereiten und uns dann auf den Abend mit der DVD zu freuen. Als würde man sich zum Kinobesuch outdoor verabredet haben, trifft man sich wirklich wieder gemeinsam vor dem "Bildschirm", ganz Familie oder paarweise sitzen wir dann gemeinsam in der gemütlichen Ecke, um uns - völlig werbefrei und ungestört - Kino pur ins Zuhause zu holen: die DVD entweder im Zimmer des besten meiner Söhne oder bei mir auf dem PC, italienisches Brot, Oliven, ein Glas Rotwein und dann auf dem Sofa eingemuggelt. Klar, der beste der Söhne geht ebenso gern mit Freunden ins Kino und ich auch. Aber warum nicht das eine mal so und den Kinogenuss daheim ebenso? Und für den Geschmack, der bei jedem von uns auf seine Kosten kommen soll, hat jeder seine eigene Wunschliste parallel und die Filme werden abwechselnd von der jeweiligen Liste geordert. Diese Abende sind weder mit dem Kinobesuch outdoor noch mit dem gemeinsamen TV-Abend zu vergleichen - jene sind weniger ungestört und weniger "gemeinsam": Beim TV, weil jeder immer mal hier oder da zwischendrin in der Wohnung unterwegs ist, wegen der Werbepausen etc. Beim Kino outdoor, weil man da - gewollt - auch mehr Aufmerksamkeit auf das Drumherum und das danach und mit den Freunden richtet. Abwechslung der Alternativen macht damit den Reiz. Die Ausleihzeit ist nicht vorgeschrieben, der nächste Film wird abgeschickt, wenn man den letzten zurückgesandt hat.
Einer der Filme, die wir uns dabei u.a. jüngst nach "Das perfekte Verbrechen" , "Michael Clayton", "Prestige- Die Meister der Magie" und einigen anderen Thrillern angesehen haben ist nun "Paris je t'aime" - 18 Kurzfilme von 23 Regisseuren - Olivier Assayas, Frédéric Auburtin & Gérard Depardieu, Christoffer Boe, Gurinder Chadha, Sylvain Chomet, Joel & Ethan Coen, Isabel Coixet, Wes Craven, Alfonso Cuaron, Christopher Doyle, Richard LaGravenese, Raphaël Nadjari, Vincenzo Natali, Alexander Payne, Bruno Podalydès, Walter Salles & Daniela Thomas, Oliver Schmitz, Nobuhiro Suwa, Tom Tykwer und Gus Van Sant - und alle spielen in einer Stadt: Paris. Das ist der Rahmen des Episodenfilmes "Paris je t'aime".
Zum Ensemble der Darsteller zählen u.a. Juliette Binoche, Willem Dafoe, Bob Hoskins, Nick Nolte, Natalie Portman, Isabella Rossellini, Elijah Wood, Gérard Depardieu und Marianne Faithfull. Man kann ihn nicht nur leihen, sondern auch hier bekommen:
Auch wenn Episodenfilme nicht unbedingt den Geschmack eines breiten
Publikums finden, dieser ist wie eine Kette von Perlen, die sich mal
skurril, mal romantisch, mal melancholisch-schön oder
melancholisch-traurig, mal überraschend in ihrer Pointe, mal humorvoll
oder bunt aneinanderreihen, manche der Episoden wie Poesie aus Licht
und Farben. Wer sich darauf einlässt wird belohnt werden, auch wenn die
kurze Spieldauer der einzelnen Sequenzen manche Storys unvollendet
wirken lässt: auch diese hören an einem Punkt auf, an dem wir mehr
sehen wollen und an denen die Gedanken und die Fantasie weiter geht.
Andere Plots sind so genial wie vollständig. Sämtliche
5-Minuten-Episoden, fein besetzt, glänzend in Farben, Lichter und
schöne wie ungewöhnliche Ecken der Stadt gesetzt und getaucht.
Melancholischschöne traurige Geschichten und zauberhafte
gleichermassen, ......... faszinierend, wie in 5 Minuten Geschichten
erzählt werden, die anderen in Spielfilmlänge nicht glücken würden.
Absolut sehenswert auch mit grossartigen Schauspielern, deren mimische
und gestische Genialität in minimalistischer Exzellenz sich gerade in
diesen so kurzen Sequenzen grandios entfaltet.
Sandmuschelchen 09.03.2009, 19.56
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