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Ausgewählter Beitrag
Migration

Migration
© Copyright by Liz Collet
Migration beschreibt in der Botanik den Ausbreitungsmechanismus von Pflanzen.
Was täten wir heute ohne die Migration der Kartoffel, um nur EIN Beispiel erfolgreicher Migration in Erinnerung zu rufen ? Sie hat ihre Erfolgsstory zu einem der wichtigsten Grundnahrungsmittel weltweit geschrieben und es - damit auch gerechterweise - dazu gebracht, dass ihr das Jahr 2008 als das Jahr der Kartoffel gewidmet wurde.
Beifuß-Ambrosie mit ihren heftigen Problemen für Allergiker und Riesenbärenklau mit seinen schmerzhaften und schwer heilbaren Verbrennungen bei Berührung
sind fraglos keine freudig aufgenommenen Invasionsbeispiele von Neobioten, bzw Neophyten.
Zumindest so lange, bis jemand beispielsweise eine Möglichkeit entdeckt, in diesen pflanzlichen Einwanderern Eigenschaften für die Gewinnung von Kfz-Treibstoffe vergleichbar dem Raps oder andere Energienutzung nutzbar zu machen. Und sei es nach mehr oder minder kleinen genmanipulativen Experimenten......
Und auch bei Tieren liessen sich ähnliche Beispiele fortführen.
Illusion und wahrgenommene Möglichkeiten und damit sichtbare Realität oder blosse Illusionen liegen im Auge der Betrachtung und des Standpunktes, den man einnimmt. Oder neu sucht. Manchmal gelingt es mit einem guten Ergebnis, manchmal endet es mit mehr als nur Bauchschmerzen. Wie übrigens auch bei der Kartoffel, bis man begriff, dass sie nicht nur eine schöne Zierpflanze oder als Haarschmuck verwendbar sei und dass man nicht die Blätter essen darf, die über der Erde wuchsen, sondern die Knollen das eigentliche Gold gegen die Hungersnöte früherer Zeiten war.
Am Ende ist es letztlich immer eine Frage der Nutzbarkeit von Neuen und Neuem und der Abwägung vom Nutzen und dem Preis, der dafür bezahlt werden müsste
- und der Balance von beiden.
Irgendwie eine Realität, die recht ambivalent ins Grübeln bringt....
......oder ?
Dabei wollte ich nur mal ein paar Stiefmütterchen nett fotografieren
und ein bisserl mit dem Schussern spielen..... Stiefmütterchen, die - nur mal so nebenbei bemerkt - rein zufällig (?) oder nicht (wer weiss das schon immer so bei meinen Gedankenhupfern....?) das Symbol für humanistische Gedanken bereits im Mittelalter war. Als alte Heilpflanze ist das Stiefmütterchen in ganz Europa verbreitet. Ob und welche Migrationsrichtung allerdings der Grund sein mag, dass es auch Symbolpflanze der japanischen Stadt Osaka ist...... ?
;-)
© Copyright by Liz Collet
"Migration" (und andere Motive) als Fotoposter
* * *
Was täten wir heute ohne die Migration der Kartoffel, um nur EIN Beispiel erfolgreicher Migration in Erinnerung zu rufen ? Sie hat ihre Erfolgsstory zu einem der wichtigsten Grundnahrungsmittel weltweit geschrieben und es - damit auch gerechterweise - dazu gebracht, dass ihr das Jahr 2008 als das Jahr der Kartoffel gewidmet wurde.
Beifuß-Ambrosie mit ihren heftigen Problemen für Allergiker und Riesenbärenklau mit seinen schmerzhaften und schwer heilbaren Verbrennungen bei Berührung
sind fraglos keine freudig aufgenommenen Invasionsbeispiele von Neobioten, bzw Neophyten.
Zumindest so lange, bis jemand beispielsweise eine Möglichkeit entdeckt, in diesen pflanzlichen Einwanderern Eigenschaften für die Gewinnung von Kfz-Treibstoffe vergleichbar dem Raps oder andere Energienutzung nutzbar zu machen. Und sei es nach mehr oder minder kleinen genmanipulativen Experimenten......
Und auch bei Tieren liessen sich ähnliche Beispiele fortführen.
Illusion und wahrgenommene Möglichkeiten und damit sichtbare Realität oder blosse Illusionen liegen im Auge der Betrachtung und des Standpunktes, den man einnimmt. Oder neu sucht. Manchmal gelingt es mit einem guten Ergebnis, manchmal endet es mit mehr als nur Bauchschmerzen. Wie übrigens auch bei der Kartoffel, bis man begriff, dass sie nicht nur eine schöne Zierpflanze oder als Haarschmuck verwendbar sei und dass man nicht die Blätter essen darf, die über der Erde wuchsen, sondern die Knollen das eigentliche Gold gegen die Hungersnöte früherer Zeiten war.
Am Ende ist es letztlich immer eine Frage der Nutzbarkeit von Neuen und Neuem und der Abwägung vom Nutzen und dem Preis, der dafür bezahlt werden müsste
- und der Balance von beiden.
Irgendwie eine Realität, die recht ambivalent ins Grübeln bringt....
......oder ?
Dabei wollte ich nur mal ein paar Stiefmütterchen nett fotografieren
und ein bisserl mit dem Schussern spielen..... Stiefmütterchen, die - nur mal so nebenbei bemerkt - rein zufällig (?) oder nicht (wer weiss das schon immer so bei meinen Gedankenhupfern....?) das Symbol für humanistische Gedanken bereits im Mittelalter war. Als alte Heilpflanze ist das Stiefmütterchen in ganz Europa verbreitet. Ob und welche Migrationsrichtung allerdings der Grund sein mag, dass es auch Symbolpflanze der japanischen Stadt Osaka ist...... ?
;-)
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"Migration" (und andere Motive) als Fotoposter
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Sandmuschelchen 20.04.2008, 07.59
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Kommentare zu diesem Beitrag








Warum die Symbolblume Osakas das Stiefmütterchen ist, konnte ich leider auch nicht herausfinden. Über Kartoffeln findet sich da schon eher etwas.
Diese Erdäpfel z.B dürfen ausschließlich als Schmuck gehandelt werden.
Hier klicken
Wer mehr über die Vielfältigket der Kartoffel erfahren möchte sollte
Hier klicken
liebeGrüße
von Linda
vom 22.04.2008, 11.20