
- Collet's Collection 3-6-4/2009
- Law Art
- Chess Art
- Murmeln
- Küste, Sand und Meer
- Emotions
- Komplizen
- Bestrickendes
- Gedankenhupfer
- Floral Secrets
- Liebe Komplizin
- Gartengeflüster
- Münchner [Ge]S[ch]ichten
- Friedrich WendelvStein: Butzi
- Desperate Food & Fotowife
- Schau' ma' mal & Nach-g'schaut
- Weg-Seits & Reisestücke
- Food Art
- Adventskalender 2008
- Tips & Aktionen
Azzurro
Danys Handarbeiten
Kaffeekränzchen
Chattys Kram
CatsAndDogs
Hofgeschnatter
Stricken in NOH
Rose Garten
Waldeslust
Strick Ma
ALLes allTÄGLICH
Meerwölfin
Zaubereinmaleins
Franzizicki
Teufelsweib
powered by BlueLionWebdesign
| 2012 | ||
| <<< | Februar | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 |
- Tweet !!
- Meine Bilder als Poster
- SmoothBreeze7s ArtPhoto
- Liz Collet Photographie
- NEU: Postkarten meiner Fotos
- NEU&Global-Meine Postkarten
- Frischer Wind - Die News
- Cucina de Light
- My FoodArts & More
- Jus@Publicum
- Lizchen's Büchersofa
- Lizchens Cards
- Frau Waldspechts LePicture
- Kerkis Farbkleckse
- Annes Wortperlen
- Sternenelfin Annette
- Escara
- Il Cavoletto di Bruxelles
- Nordljus
- MattBites
- Beas Gedankensprudler
- The Passionate Cook
- Mitaine écarlate
- Wohnen und Garten
- Landpartie
- Polettos Kochschule
- Nordtour
- Wünsch Dir Sass
- ARD Buffet
- WDR Münster Kuchenbüffet
- BR Schlemmerreise
- Landlust
- Quizzy
- It's Coffeetime
- al dente
- BlueLionWebdesign
- Free.DesignBlog.de
- Tante Liesbet
Ausgewählter Beitrag
Frühling und andere Nebenwirkungen

Be-Lebend-D
Dieser Frühling hat seltsame
Nebenwirkungen. Ich wünsche mir eine neue Nähmaschine. Nicht dass ich keine
hätte. Ich habe eine, schon seit ich 19 bin. Die meines Grossvaters. Ja,
meines Grossvaters. Sie lesen
richtig. Der hatte sich eine zugelegt, weil er sich damit aus Meterware
das
selbst zuschnitt und nähte, was seine Beine und deren Venen ihm
abverlangten,
anstatt sich fertige und teurere Exemplare von Gummistrümpfen zuzulegen.
Nachdem er während meines
zweiten Studiensemesters dann starb (und mehr als eine nur kleine Lücke
in meinem Leben hinterliess), bot meine Grossmutter uns einige Monate
später und als sie so nach und nach manches und auch einen Umzug in eine
andere Wohnung für sich organisierte und einiges dazu aussortierte, an,
dass eine
seiner Enkelinnen die Nähmaschine bekommen und die anderen den Barbetrag
erhalten sollten,
die für den Kauf einer neuen Maschine nötig sei.

Faden-Nicht-Verlierend
Keine der anderen Enkelinnen
hatte Lust oder Interesse oder Geduld für die Verwendung einer
Nähmaschine – weit
mehr interessierten sie sich für den Barbetrag. So zog die Nähmaschine bei mir ein. Sie gehört zu
den Dingen, die ich von meinem Grossvater besitze, die nicht nur
Gegenstände sind. Wie seine Schnitzmesser- und werkzeuge und die
Schachfiguren. Und anderes.
Ich musste jedoch bald erkennen, dass sie einen tückischen kleinen Schaden hat – mitten im Nähen transportiert sie nicht weiter, sondern näht wie der Deibel an gleicher Stelle und produziert somit 20faches wieder aufzutrennendes Fadengewirr und nötigt zur Gefangenenbefreiung der Nadel. Alle Versuche der Ursachenfindung und –beseitigung seither blieben erfolglos. An der Maschinenmarke oder ihrer Qualität lag es nicht. Familien- und traditionsbedingt (einige meiner Vorfahren bzw weitläufigen Verwandten meiner Grossvaterseite standen in Lohn und Brot bei Pfaff und in Kammgarnspinnereien und anderen handwerklichen Berufen wie Werkzeugmacher und Schlosser) ist es eine gute Pfaff.
Nähen ist mit der kleinen Tücke der Maschine aber ein Abenteuer mit Hindernissen und Hürden über die Jahre gewesen, bei dem man mit Geduld und nur mit liebevollem Gedanken an den Grossvater leiseseufzendundaugenzwinkernd die Pannen korrigierte. Seit meine Oma irgendwann nebenbei erwähnte, er habe wohl mal mit dem Stretch der Meterware ein Problem gehabt mit der Maschine. Ein paar Jahre hatte ich ohnehin zeitlich und auch sonst eher weniger Bedarf an Selbstnähen, wie auch am Selberstricken, so dass die Maschine eine Art Urlaubszeit auf unbestimmte Zeit bekam. Diese Phase fühlt sich schon länger aus verschiedenen Gründen bei mir beendet an. Die technische Tücke hinterlässt aber den Geschmack streikender Belegschaft bei unternehmungslustigem Arbeitgeber. ;-)

En passant der ersten heller werdenden Tage seit Lichtmeß aber und des Frühlingsputzes und Frühlingslüfterls ist er da: Der Wunsch nach einer neuen Nähmaschine. Ich entdecke sogar vehemente Veränderungen meiner Sehkraft. Nein, nicht die minimale nun auch optische Weitsichtigkeit, die mich jüngst zum Augenarzt lotste. Sondern ein Schielen. Nach Modellen, bei denen man Näh- und STICKfunktionen vereint findet. ;-) Säääääääähr bestrickend.

Bestrickend
Eine Maschine, die – hach – höchst modern mit
Computerprogrammierung für die Muster arbeiten.
Wir sprechen hier nicht vom Kreuzstich oder Tischsetstickerei. Sondern der Möglichkeit von zauberhaft eleganten feinsten Stickereien.
Nur: Die Unerschwinglichkeit – oder mindestens Unvernünftigkeit – der
Anschaffung
solcher Modelle für reinen Privathaushaltsgebrauch lässt seufzen. Tiiiiief seufzen. Aber
leider nicht
den Wunsch nach neuer NÄHmaschine generell entfallen. Die Modewoche Mailand hat
da noch
einen Virus mehr geliefert. Die zauberhaft anmutigen, femininen, leicht
schwingenden Modelle, die man bei Prada (für Winter , die Sommermode ist eher
abtörnend), Armani und Max Mara entdecken konnte,
sind unwiderstehlich nachahmens-und nachnähenswert. Seit
langem endlich mal wieder Schnitte, die
mich in den Fingern kitzeln, mich an die Maschine zu setzen. Traumhaft schöne Mäntel, Mantelkleider, und auch endlich
wieder bissl uniformstyle (juchuuuu), auch ein paar feine Ideen bei
Moschino für den Winter .

DAS MUSS
DIE
SCHULD DES FRÜHLINGS SEIN! Vermutlich nur ein Virus, nur ein
vorübergehender Virus*murmel*
- aber die Murmelformel nutzt nicht viel. Bestimmt liegt es an ihm. Ich
hab noch keinen anderen
Schuldigen ausmachen können. Und einer muss ja immer schuld sein. Ich
will das
diesmal einfach mal nicht sein. Also ist’s
der Frühling. Basta!
Er rächt sich einfach - davon bin ich
überzeugt. Denn beim allgemeinen Fastengedöns hat er wie immer eine
Schlappe
eingesteckt. Ich halte weder Diäten noch Fastenzeiten. Weder
kalendarisch, noch
nach Modesaison, noch gruppendynamisch. Dieser hamsterradähnliche Wahn
„So wie
ich bin, will ich nicht bleiben“ mit ohnehin sinusartigen kurzfristigen
Hochs
und elend langen und perpetuum mobile Tiefs habe ich in meiner nächsten
Umgebung und nach und nach auch generell um mich herum schon zu früh
miterlebt,
als dass ich daraus nicht logische eigene Schlüsse gezogen hätte. Aus
der
Grundmeinung, der Mensch sei lernfähig. Dann lieber „Ich will das Beste
werden,
was ich bin“ – und zwar talentmässig und das mit dem richtigen Augenmaß
und mit
Maß und Ziel. Und gesund. Sein. Bleiben. Keine Frühlingsdiäten (und
sonst auch
keine). Der Frühling hat mir dafür diesmal eins ausgewischt. Vorzeitige
Frühlingsputz-Phase. Die war gut – feines Gefühl, das alles erledigt zu
haben.
Und sie passte ausserdem prima zur Chronobiologie und zu zwei
Produkttestaufgaben, die hereingeflattert kamen. (dazu in gesondertem
Post).
Die Frühlingsgrippe , die mir
der Frühling dann bescherte, wirkt nicht auf ersten Blick wie Belohnung
für den
abgeschlossenen Frühjahrsputz. Gibt aber gute Gelegenheit, sich eine
kleine
Erholungsphase zu nehmen. Gute Gelegenheit,
sich die nächste to-do-Liste nebenbei zu kritzeln und zu sortieren.
Jungfrauen
sind nun mal so – gut durchorganisiert. Planend. Strukturiert.
Zeitmanager. Heisst
es. Ordnungsliebend.
Also endeten die 5 Tage Grippe mit (har har von wegen kein Fasten) 5 kg Lebendgewichtverlust. Weil ich bei Grippe und jenseits der Temperaturskala > 40° Fieber nun mal nix mag und runterkriege ausser Tee, heisses Zitronenhoniggetränk und Orangen und mich hauptsächlich gesundschlafe. Und allen Gerüchten entgegen: nein, man atmet im Schlaf keine Kalorien ein, nicht mal wenn man von neuen Foodideen träumt. Und das tue ich eh nicht. Auch wenn manche das glauben. Und: nein, die neuen Rezepte fallen mir auch nicht im Schlaf ein. ;-)

Die Grippetage endeten ausserdem mit einem Zettel für noch zu besorgendes Malerzeug. Da steht wenig drauf, weil Farbe und Abdeckplanen noch reichlich vom Renovieren der Nymphenburger Kanzlei übrig blieben. Nur die Teleskopstangen für die Rolle und die Malerei des Plafonds sind unauffindbar im Kellergewölbe. (Fürchte, DAS kann ich nicht dem Frühling in die Schuhe schieben, wenn mich mein Hildesheimer nicht trügt, wurden die dann wohl entsorgt, muss ich wohl nachkaufen *seufz* => Einkaufszettel )
Die Grippetage hatten des weiteren to-do-Listen für den beruflichen Filo, für Fotoserien und Foodideen, für die einen oder anderen Anschaffungen in der Burg und für’s Office, für den Einkauf der nächsten Tage und diesen Monat, für ein paar Wunschpläne dieses Jahr zur Folge. Also im Grunde mental auch das, was man beim Frühjahrsputz mit seinen Schränken so anstellt. Aussortieren, Raum schaffen für Neues und für’s Sortieren des Vorhandenen. Wieder fit in den Laufschuhen lässt sich gut die Arbeit angehen, wenn man weiss, was man vor und vor sich hat. Lässt sich prima diese Woche erledigen. Die Malerei dann zum Monatswechsel. Weil auf der to-do-Liste für die Küche nämlich noch ein must-have gelandet ist. Und Stöbern und noch ein paar Spurts in diverse(n) Läden erfordert. Damit es nach dem Malern in einem Aufwasch gehen kann bei Montagen. Also timeline up to date und geregelt.

Dieu et Mon Droit
Nur eines ist noch ungelöst. ........Das
mit der Nähmaschine,
das steht auf einem anderen Blatt. ;-)
*
PS:
Was dies und die Letter und Texte auf dem Knopf bedeuten, dem "Collet"?
"Collet" ist ein Begriff, der sowohl für die Uniformjacken Angehöriger
verschiedener Armeen schonn seit Napoleons Zeiten verwendet wird, als
auch für die Knöpfe oder Verschlüße, gelegentlich auch für die
Stehkragen derselben.
Hier:
http://tinyurl.com/2w4b5h
und
http://tinyurl.com/3zqzl2
und
http://tinyurl.com/6yw5u
Einer der Knöpfe eines meiner absoluten Lieblingskostüme,
bzw der Jacke davon.
Seit 2005.
Es hat mich gefunden, nicht umgekehrt.
Wegen des Uniformstils des Kostüms, bestehend aus sehr schmal
geschnittenem langen Kleides und der Jacke darüber.
Den genauen Text der Knöpfe habe ich erst nach dem Kauf en detail
wahrgenommen.
Seither begleitet es mich. Im besonderen die Jacke.
In der Luft. Auf dem Boden. Zur See.
:-)
Sandmuschelchen 06.03.2010, 04.04
Kommentare hinzufügen
Die Kommentare werden redaktionell verwaltet und erscheinen erst nach Freischalten durch den Bloginhaber.
Kommentare zu diesem Beitrag








Hi Liz,
ich hab dir meins gezeigt....
Hier klicken
Zeigst du mir bitte deins?
Liebe Grüße Pe
vom 10.03.2010, 10.46